Wir müssen dafür sorgen, die Jugend von der Straße zu bringen – FDP Nord besuchte Effertz-Tore GmbH

13. Juli 2026 | Allgemein, Highlights, Ortsverbände, OV Nord

Eines der ältesten Mönchengladbacher Unternehmen befindet sich seit 1880 in 5. Generation im Familienbesitz – Effertz Tore GmbH unter der Leitung von Dr.-Ing. Claus Schwenzer. Im letzten Jahr stieg mit Dr.-Ing. Max Schwenzer die 6. Generation ein. Mit ein Grund, hier vorstellig zu werden.

Nicht nur Mönchengladbacher Mitglieder zeigten sich interessiert, auch der NRW-Wirtschaftsexperte Dietmar Brockes kam extra aus dem Düsseldorfer Landtag angereist. Dr. Schwenzer berichtete anhand von Beispielen von Rechtsunsicherheiten bei der bestehenden Gesetzgebung, u. a. den Auswirkungen des Tariftreuegesetzes. Überhaupt die überbordende Bürokratie werde immer mehr zum Zeitfresser. Jedoch hörten die Besucher auch viel Positives. Effertz Tore, über 90 Mitarbeiter, bildet derzeit 11 junge Menschen in 6 Berufsfeldern aus. Praktikanten, auch nur für einen Tag, sind herzlich willkommen. „Wir müssen dafür sorgen, die Jugend von der Straße zu bringen,“ mahnte Dr. Schwenzer an. Die Mitarbeiter bleiben lange im Unternehmen, durchschnittlich 20 Jahre.

Während der Betriebsbesichtigung berichtete Dr. Schwenzer von den Anfängen, der Entwicklung von Rolltoren. Als erstes Unternehmen brachte Effertz Tore GmbH bauaufsichtlich zugelassene Feuerschutz-Rolltore auf den Markt. Heute ist die Firma als Spezialist für Brandschutz-, Schallschutz- und Sondertore, Feuerschutz- und Rauchschutz-Vorhänge weltweit bekannt. Brandschutz-Tore aus Mönchengladbach befinden sich z. B. im EUROSTAR, dem Zug von Brüssel nach London, oder auf bekannten Kreuzfahrtschiffen.

Neben zahlreichen Auszeichnungen schaffte es das von Effertz hergestellte Tor für die Schaubühne in Berlin 1980 ins Guiness-Buch der Rekorde als das „größte Tor der Welt“.